Vektorgrafik unter Linux

Inkscape vs. OpenOffice.org Draw

Da ich immer mal wieder Plakate, Poster, Pläne, Flyer, T-Shirts, Postkarten oder ähnliches gestalte, bin ich regelmäßiger Benutzer von Vektorgrafik-Programmen. Unter Windows war ich treuer CorelDraw-Nutzer, aber als ich dann auf Linux umstieg, stellte sich da natürlich gleich die Frage, welches Programm hier am besten geeignet ist. Und ich war überrascht: Es gibt gleich zwei ganz gute Alternativen. Leider sind beide nicht ganz perfekt, aber bisher habe ich jede Herausforderung mit einem der beiden gemeistert. Beide Programme sind bei Ubuntu 7.04 schon dabei, man kann sie direkt über die Paketverwaltung installieren.

  1. Inkscape kommt CorelDraw sicher am nächsten, und das schönste ist, dass es mit dem SVG-Dateityp arbeitet, der sich derzeit langsam aber sicher als Vektorgrafik-Standard herauskristallisiert und inzwischen sogar von Firefox von Haus aus angezeigt wird. Leider befindet es sich derzeit noch merklich im Entwicklungsstadium und neben Problemen beim Export in andere Dateiformate macht mir vor allem die schlechte Performance beim Bearbeiten großer und komplexer Bilder mit vielen Effekten und Tranzparenzen zu schaffen. (Die aktuelle Versionsnummer 0.45 weist ja schon darauf hin, dass es sich noch nicht um ein komplett ausgereiftes Produkt handelt.)
  2. Deutlich besser macht sich da OpenOffice.org Draw, das ist die Grafik-Komponente des OpenOffice.org-Projekts (ich nutze derzeit Version 2.3). Das ist ein rundum tolles, reifes, stabiles Produkt, das wenige Wünsche bezüglich Performance und Anwenderfreundlichkeit offen lässt und einen sehr soliden Funktionsumfang hat … wenn … ja wenn da nicht das große Problem mit den Farben wäre. OOo Draw erlaubt es nicht, die Farbe eines Objekts frei einzustellen, man kann eine Farbe lediglich aus einer vorher definierten Palette auswählen, was die Bedienung unnötig kompliziert macht. Man kann zwar inzwischen die Palette sehr einfach um neue Farben erweitern, aber zur Feinabstimmung der Farben per Try-and-error ist das ganze dann doch leider nicht so gut geeignet.

Inkscape vs. OpenOffice.org Draw

Da ich immer mal wieder Plakate, Poster, Pläne, Flyer, T-Shirts, Postkarten oder ähnliches gestalte, bin ich regelmäßiger Benutzer von Vektorgrafik-Programmen. Unter Windows war ich treuer CorelDraw-Nutzer, aber als ich dann auf Linux umstieg, stellte sich da natürlich gleich die Frage, welches Programm hier am besten geeignet ist. Und ich war überrascht: Es gibt gleich zwei ganz gute Alternativen. Leider sind beide nicht ganz perfekt, aber bisher habe ich jede Herausforderung mit einem der beiden gemeistert. Beide Programme sind bei Ubuntu 7.04 schon dabei, man kann sie direkt über die Paketverwaltung installieren.
  1. Inkscape kommt CorelDraw sicher am nächsten, und das schönste ist, dass es mit dem SVG-Dateityp arbeitet, der sich derzeit langsam aber sicher als Vektorgrafik-Standard herauskristallisiert und inzwischen sogar von Firefox von Haus aus angezeigt wird. Leider befindet es sich derzeit noch merklich im Entwicklungsstadium und neben Problemen beim Export in andere Dateiformate macht mir vor allem die schlechte Performance beim Bearbeiten großer und komplexer Bilder mit vielen Effekten und Tranzparenzen zu schaffen. (Die aktuelle Versionsnummer 0.45 weist ja schon darauf hin, dass es sich noch nicht um ein komplett ausgereiftes Produkt handelt.)
  2. Deutlich besser macht sich da OpenOffice.org Draw, das ist die Grafik-Komponente des OpenOffice.org-Projekts (ich nutze derzeit Version 2.3). Das ist ein rundum tolles, reifes, stabiles Produkt, das wenige Wünsche bezüglich Performance und Anwenderfreundlichkeit offen lässt und einen sehr soliden Funktionsumfang hat ... wenn ... ja wenn da nicht das große Problem mit den Farben wäre. OOo Draw erlaubt es nicht, die Farbe eines Objekts frei einzustellen, man kann eine Farbe lediglich aus einer vorher definierten Palette auswählen, was die Bedienung unnötig kompliziert macht. Man kann zwar inzwischen die Palette sehr einfach um neue Farben erweitern, aber zur Feinabstimmung der Farben per Try-and-error ist das ganze dann doch leider nicht so gut geeignet.
Montag, 24. März 2008, 20:15
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